SÜFFA 2018: Internet-Metzgerei und Leberkäse „live“

September 3rd, 2018

„SÜFFA-Specials“ mit vielen spannenden Themen und Aktionen: Die SÜFFA 2018 wartet mit einem attraktiven Rahmenprogramm auf

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzger-meister,  sicherlich sind qualitätvolle Fleisch- und Wurstwaren das Kerngeschäft auch Ihrer Fachfleischerei. Und wahrscheinlich haben auch Sie Ihr Sortiment um Zusatzangebote wie Snacks und Feinkost in den vergangenen Jahrzehnten erweitert. So wird Sie interessieren zu erfahren: Die SÜFFA widmet der Feinkost 2018 einen eigenen Themenschwerpunkt. Read the rest of this entry »

Extern generierte Anregungen

September 19th, 2018

Sehr  geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

auch Sie machen mit Ihrer Fleischerei/Metzger bewusst oder unbewusst ein konkrete Aussage. Entsprechend wird Ihr Betrieb, Ihr Ladengeschäft von Ihren Kunden in einer ganz bestimmten Weise wahr genommen. Und Ihre Stammkunden und Intensiv-Verwender steuern Ihr Ladengeschäft stets mit einer ganz bestimmten Erwartungshaltung an. Zudem plant der Kunde vielfach seine Einkaufstour nicht ohne einen vorherigen Blick auf Ihre Website und natürlich auch auf die Websites Ihres (regionalen) Wettbewerbs und betritt, bestens aktuell informiert Ihren Verkaufsraum.

Auch in Ihrer Fleischerei/Metzgerei wird wohl die Zielgruppe des traditionellen Genießers überwiegen, an dem wahrscheinlich auch Sie Ihr Grundsortiment überwiegend ausgerichtet haben. Doch auch der Konservativste unter Ihren Kunden ist gelegentlich für neue Kreationen oder Überraschendes aufgeschlossen.  Eine  Gelegenheit, Ihre Produkt-Palette vorübergehend aufzustocken bietet sich immer dann, wenn durch extern geschürte Emotionen die Kunden auch im Ladengeschäft Ihrer Fach-Fleischerei in besondere Kaufbereitschaft versetzt werden. Zwar ist die Adventszeit derzeit noch in weiter Ferne und die Monate September und Oktober sind relativ eventarm; – umso mehr gibt es Sinn, zur Zeit des traditionellen Münchner Festes im Oktober mit „bayerischen Spezialitäten“ ein „Oktoberfestfeeling“ zu erzeugen. So bieten Sie Ihren (Stamm)-Kunden nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern sorgen durch entsprechende Waren-Präsentation und Laden-Dekoration auch für Gesprächsstoff unter Ihren Kunden; darüber hinaus könnte die so wichtige Mund-zu-Mund-Propaganda zunehmen. Durch die zeitliche Begrenzung des betreffenden Angebots erzeugen Sie eine besondere Produkt-Wertigkeit. Die laufende mediale Aufmerksamkeit, die das Münchener Fest genießt,  unterstützt Ihr Engagement.

Positives Feed Back Ihrer Kunden könnte Sie sodann darin bestärken, Ihrerseits neue Kundenwünsche zu generieren – und dann natürlich auch mit dem passenden Angebot zu bedienen und sich entsprechend auch gegenüber dem regionalen „Wettbewerb auf Augenhöhe“ abzugrenzen.

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzger-Branche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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Die begrenzte Verfügbarkeit einer Innovation:

 

Quantitative Angebots-Beschränkung und zeitlich begrenzte Verfügbarkeit

September 12th, 2018

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

erfolgreiche Betriebe sind innovativ. So sollten Sie vielleicht einmal checken, wie viel Umsatz Sie mit Ihren eigenen handwerklich hergestellten Produkten gemacht haben, die Sie in den letzten drei Jahren entwickelt und in Ihr Sortiment aufgenommen haben.

Sollten Sie mit Ihrer Umsatz- und Gewinnentwicklung nicht zufrieden sein, könnte Ihre Innovationsquote zu niedrig sein. Zwar ist sicherlich auch bei Ihnen fleischerhandwerkliche Kreativität reichlich vorhanden, und die besten Ideen kommen wahrscheinlich auch Ihnen während der Produktion.

Doch Sie wissen aus eigener Erfahrung längst: Es ist oft wesentlich einfacher, Vorhandenes zu verfeinern oder gar zu optimieren als etwas vollständig Neues zu erschaffen.

Zudem spüren Sie auch, was es zu vermeiden gilt und zu welchen Ideen Sie von Anfang an NEIN zu sagen haben. Denn Sie wissen aus Erfahrung wesentlich besser, was garantiert falsch ist, als was vielleicht richtig sein könnte. So haben Sie im Laufe der Zeit sicherlich auch getreu der Ihnen bekannten „Versuch-und-Irrtum“-Methode Ihre hauseigene Salami in mehreren Geschmacks-Varietäten im Angebot.

Doch Sie wissen auch um die Vorteilhaftigkeit der entsprechenden  (Varietäten)-Beschränkung auf ein auszutestendes Optimum. So haben vielleicht auch Sie persönlich bei der einen oder anderen (Wurst)-Spezialität unter Ihren Bestläufern jeweils gute Erfahrungen mit einem „Sechser-Sortiment“ (= ein Grundprodukt und fünf Varietäten) gemacht, bei dem sich die einzelnen Varietäten natürlich auch deutlich für den Kunden wahrnehmbar durch Form, Kaliber und/oder Optik voneinander unterscheiden.

Denn:  ein Sechser-Sortiment ist einerseits vielfach groß genug, dem Stammkunden hinreichend Auswahl und Abwechslung zu bieten, schützt aber andererseits den Selten-Verwender und Gelegenheits-Käufer vor kognitiver Überlastung. Beschränkung fördert vielmehr die Aufmerksamkeit und erleichtert dem Kunden zudem die Kauf-Entscheidung.

Doch nichts ist so beständig wie der (Kundenwunsch)-Wandel. So wird es sinnvoll sein, gelegentlich die eine oder andere Varietät innerhalb eines Sechser-Sortiments gegen eine neue Variante zu tauschen. So generieren Sie Aufmerksamkeit; denn Veränderungen werden vom menschlichen Auge schneller wahr genommen als das Gleichbleibende.

Steigerung der Produkt-Wertigkeit und Kauf entscheidende Emotionen generieren Sie zudem, wenn Sie die neue Varietät in ihrer Verfügbarkeit zeitlich beschränken. Als Begründung für die begrenzte zeitliche Verfügbarkeit bietet sich immer ein Saison-Wechsel an. So könnten Sie gegebenenfalls die neue Variante bei unzureichender Akzeptanz am Saison-Ende ohne Gesichtsverlust wieder aus dem Sortiment nehmen; denn das Angebot war ja „auf die neue Saison“ beschränkt.

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzger-Branche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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